Winfried Rabsch

Winfried Rabsch
Führen nach Lehrbuch ist Mumpitz

Winfried Rabsch ist ein Jungfrau-geborener Rheinländer, Jahrgang 1957

 

Mission

Im Laufe meines angestellten Berufslebens habe ich – wie früher schon in der Schulzeit – nur sehr wenige wirklich gute Führungspersönlichkeiten erlebt. Ich bin davon überzeugt, das geht auch anders.

Meine Leidenschaft ist, möglichst viele Menschen in Führungspositionen darin zu bestärken, sich selbst und ihre Mitarbeiter mit Herz und Verstand zu führen und so zu einer natürlichen Führungspersönlichkeit zu werden. Ich möchte erreichen, dass viel mehr Führungskräfte ihr Führungswissen nicht aus dem Lehrbuch, sondern aus ihrer Persönlichkeit heraus entfalten. Denn Führen nach Lehrbuch ist Mumpitz.

Deshalb helfe ich heute Führungskräften, die das Gefühl haben ständig auf der Stelle zu treten, nicht mehr voran zu kommen oder irgendwie schon wieder vor der gleichen „Wand“ zu stehen. Sie ecken an, z.B. mit den Mitarbeitern,  dem Chef, den Kollegen oder oft genug auch zu Hause mit dem Partner/der Partnerin. Sie leiden unter Stress, fühlen sich hilflos oder allein gelassen und brauchen dringend einen Plan, wie sie da am besten wieder raus kommen und „ihre eigene Spur“ finden.

Wenn diese Menschen wüssten, dass sie die entscheidenden Schlüssel für Führung, Klarheit, Zufriedenheit und Erfolg schon immer in sich selber tragen, hätten sie sofort Lösungen für den Stress mit Mitarbeitern oder dem Chef, Ärger mit den Kollegen oder Krach mit dem Partner/ der Partnerin. Sie würden diese Schlüssel benutzen und angespannte Situationen aus ihrer natürlichen Führungspersönlichkeit gestalten. Sie wären obendrein echt erfolgreiche Führungskräfte, gut gelaunt und selbst-bestimmt – ohne sich selber oder andere dabei zu verbiegen. Beruflich wie privat.

Im persönlichen online-Einzelcoaching per Skype bzw. Telefon oder in einer kleinen Skype-Coaching-Gruppe finden Führungskräfte heraus, was ihnen ganz konkret weiter hilft. Sie entdecken echte Alternativen und Chancen – sozusagen die „Türen“ in der Wand – und entwickeln dabei ihren ganz individuellen Lösungsweg. Dabei begleite ich sie, bis sie sich stark und sicher genug fühlen, ihre Hürden wieder allein zu überwinden und ihr Leben entspannt und selbst bestimmt zu genießen. Beruflich wie privat.

 

vCard Winfried Rabsch

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zur Person

  • Ein feinfühliger Mensch mit den Vorzügen Tiefgang und Emotion, geprägt von den Eigenschaften: taktvoll, selbstgenügsam und bedacht
  • kennt die besonderen Bedürfnisse und Herausforderungen hochsensibler Menschen in Führungspositionen aus eigener Erfahrung
  • ist Coach aus Leidenschaft mit langjähriger Erfahrung aus mehreren tausend Einzel- und Gruppencoaching-Sitzungen
  • mag Menschen und das Leben in den vielfältigen Facetten
  • macht Menschen stark, lebt Kommunikation auf Augenhöhe
  • denkt und handelt lösungsorientiert
  • hört analytisch hin, macht aktiv Mut und ist ein Erlaubnisgeber
  • hat schon als Kind gern hinter die Dinge geschaut um zu wissen, wie’s funktioniert und was die Welt in ihrem Kern zusammen hält
  • ist stets offen für und neugierig auf zeitgemäße Alternativen und Lösungen in allen Lebensbereichen, die Menschen helfen, ihr Leben frei und selbstbestimmt zu gestalten
  • hat verschiedene Partnerschaftsmodelle aus eigener Erfahrung kennen gelernt und lebt seit 2008 eine inspirierende Partnerschaft mit Yvonne Fischer und ist seit 2015 mit ihr verheiratet
  • ist Vater zweier erwachsener Töchter
  • mag alte Häuser und inspirierend-intensive Naturerfahrungen
  • mag verschiedene Musikrichtungen, hat selber verschiedene Instrumente erlernt und nach dem Abitur über 6 Jahre als aktives Mitglied eines semiprofessionellen Sinfonieorchesters in verschiedenen europäischen Konzerthäusern als Geiger mitgespielt

 

Werdegang

  • Studium für das Lehramt am Gymnasium
  • Familienphase mit Berufstätigkeit
  • verschiedene Führungspositionen in der Bundesverwaltung
  • Leiter der Personal- und Finanzabteilung einer Einrichtung eines Wohlfahrtsverbandes in mittelständischer Größe
  • Ausbildung zum Leiter von Familienaufstellungen als systemisch-kinesiologischer Coach
  • Referent in der Ausbildung systemischer Coaches
  • Personalcoach
  • Life-Coach und Business-Coach
  • mehrere Jahre Head-Coach und Team-Mitglied eines internationalen Projekts zur Persönlichkeitsentwicklung im gesamten deutschsprachigen Raum
  • Co-Autor und Mitgestalter verschiedener umfangreicher Coachingprogramme und Coachingformate zur Persönlichkeitsentwicklung
  • ständige Fortbildungen in den verschiedenen Bereichen der Persönlichkeitsentwicklung, darunter systemische Aufstellungsarbeit, NLP, CQM (Chinesische Quantum-Methode), vielfältige Formen der Licht- und Energiearbeit u.v.m.

 

Tätigkeitsbeschreibung

Coach & Mentor für individuelle Lösungswege

„Erlaubnisgeber“

 


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Was will ‚der Typ‘ von dir?!?

Warum aus dem angestellten Personal- und Finanzchef der selbstständige Coach und Menschenentwickler wurde

Frühjahr 2009: als Verwaltungsleiter hatte ich meinen letzten Jahresabschluss wieder sauber hinbekommen. Die Finanzen dieser Einrichtung eines Wohlfahrtsverbandes in mittelständischer Größe stimmten und für das laufende Jahr hatte sich der Personalchef in mir vorgenommen, mich intensiver um die Mitarbeiterführung im Haus zu kümmern. Mit lag das sehr am Herzen. Ich sah so viele unentdeckte Potentiale bei den Mitarbeitern, wollte neue Wege der Führung umsetzen, Stress unter den Mitarbeitern und/oder mit den Vorgesetzten entschärfen, gerade weil es für mich klare Führungsmängel gab. Ich wollte mehr Miteinander statt Gegeneinander erreichen.

Ich war felsenfest davon überzeugt: wenn wir klarer und menschlicher führen würden, hätten wir bessere Ergebnisse und obendrein noch zufriedenere Mitarbeiter. Ich fühlte mich gewappnet, schließlich hatte ich mich über Jahre hinweg nebenher zum systemischen Coach weitergebildet. Und ich hatte gerade noch eine weitere Life- und Business-Coachausbildung absolviert. Mir war durchaus klar, dass die Führung des Hauses von meinen Plänen wenig begeistert war.

In meine Überlegungen platzte ein Schriftstück, übergeben vom Chef persönlich. Es war eine Rüge. Sie betraf meine offiziell genehmigte Nebenbeschäftigung als Coach. Man verlangte eine Änderung meiner Tätigkeitsbeschreibung als systemischer Coach auf meinem Social Media Profil. Dieser Wohlfahrtsverband wollte mit „solchen Gedanken“ nicht in Verbindung gebracht werden. 4 Wochen Zeit für die erbetene Korrektur und eine schriftlich Stellungnahme. Ich ahnte noch nicht, dass es die wichtigsten 4 Wochen für mein weiteres Leben werden sollten.

Zuerst war ich wütend. Ich fand, da gab es nichts zu beanstanden. Das passte einfach, was ich dort geschrieben hatte. „Was will ‚der Typ‘ von mir?!?“, fragte ich mich. Und über diese Art der „Führung per Druck“ und auf formalem Weg hatte ich mich ohnehin schon bei anderen Gelegenheiten geärgert. Ich war richtig sauer und erstmal wie gelähmt. Jetzt also war ich „dran“, dachte ich, und begann alsbald in meinen Gedanken aufzulisten, welche aus meiner Sicht falsch gelaufene Führungssituationen im Hause mir quer lagen und wie das künftig verbessert werden könnte.

Ich brachte diese Gedanken zu Papier. Viele, wirklich viele Seiten. Aber es machte irgendwie keinen Sinn. Je mehr ich schrieb, umso mehr wurde mir klar, wie aussichtslos meine Funktion als Personalchef war, wirklich anderes Führungsverhalten in diesem Haus zu installieren. Ich hatte dafür nicht die richtige Position.

Ich war frustriert. Und Fragen begannen in mir zu nagen: Wie sollte ich mit diesem Führungsstil des Hauses auch nur halbwegs zufrieden die noch vor mir liegenden 15 Jahre bis zur Rente durchstehen? Vielleicht noch mal was ganz anderes machen? Mit Anfang 50? War ich dafür nicht schon zu alt? Wäre ich nicht total verrückt, die Sicherheit meines unkündbaren Arbeitsvertrages einfach aufzugeben?

3 zermürbende Wochen verstrichen. Mir wurde immer klarer, wie wenig Substanz – juristisch betrachtet – überhaupt in dieser Rüge lag. Wie ,„sinnlos“ das Ganze doch irgendwie war. Erst allmählich keimte ein ganz anderer Gedanke in mir auf: was, wenn dieser Ärger und Frust für mich „eigentlich“ noch eine ganz andere „Botschaft“ bereithalten würde? Gäbe es da vielleicht etwas, das „die anderen“ mir mit dieser immer sinnloser erscheinenden Situation „eigentlich“ klar machen wollten? Bloß was?

Irgendwann hatte ich endlich den Ansatz für eine erste Lösung: an dem, was ich über meine Coachingarbeit in meinem Social Media Profil geschrieben hatte, konnte ich schlicht nichts verändern. Jedenfalls nicht, ohne mich zu verbiegen. Ich entschied mich deshalb, aus diesem Profil alle Bezüge zu meinem damaligen Arbeitgeber zu entfernen. Das würde der Forderung ja ebenso genügen. Statt mich wieder einmal selber zu verbiegen kappte ich jetzt kurzerhand die lesbare Verbindung zwischen meinem Hobby und meinem Arbeitgeber. Erste Erleichterung. Erst Stück für Stück wurde mir dann klar: wenn ich meine Leidenschaft fürs Coaching wirklich ernst nahm und das leben wollte, was mir so sehr am Herzen lag, dann hatte ich als Angestellter bei meinem Arbeitgeber nichts mehr verloren.

Was für ein Schock – und welch Lichtblick zugleich! Ab diesem Moment wurde völlig unwichtig, die vermeintliche Sicherheit eines quasi unkündbaren Arbeitsvertrags zu haben. Was nützte sie mir, wenn ich nicht mehr „brannte“ für das, was ich dort tat oder tun sollte? Und an die Rente zu denken, spielte jetzt überhaupt keine Rolle mehr: warum sollte ich per Gesetz geregelt mit 65 aufhören, was meiner größten Leidenschaft entsprach? Ich wollte Menschen entwickeln, ihnen neue Möglichkeiten der Führung für sich selbst und ihre Mitarbeiter vermitteln, jenseits von Führung nach Lehrbuch. Das ist zeitlos.

Ich hatte glasklar verstanden: wenn ich will, dass sich bei anderen etwas ändert, ist es zuerst an mir, mich selber zu verändern. Von diesem Moment an konnte ich meinen sicheren „Job bis zur Rente“ endgültig loslassen. Ich hatte Klarheiten über mich und meine Leidenschaft gewonnen, hatte erste Lösungen gefunden. Und ich spürte: es war an der Zeit, die passenden Wege dafür zu beschreiten. Das war die „Geburtsstunde“ für meine Selbstständigkeit als Coach und Mentor für Führungskräfte, die verstehen, das Veränderung zuerst bei jedem selbst beginnt.

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